Der Wald im Besitz der Gemeinde Grasbrunn (etwa 10 Hektar) wird vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg-Erding (Forstrevier Aschheim) betreut. Eine der vielfältigen Aufgaben der Försterinnen und Förster ist es hierbei, den Wald fit für den Klimawandel zu machen. Der Wald der Gemeinde Grasbrunn ist bereits flächendeckend in einem stabilen Zustand und wird laufend weiter gepflegt.
Ein Großteil des übrigen Waldes im Gemeindegebiet ist in privatem (etwa 1.200 Hektar) oder staatlichem Besitz (etwa 300 Hektar). Die Bewirtschaftung des Privatwaldes obliegt dem jeweiligen Eigentümer. Der Staatwald wird von den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) betreut.
Mit dem Waldbesitz sind immer auch Rechte und Pflichten verbunden. Das AELF übernimmt hier neben der Beratung und finanziellen Förderung von privaten Waldbesitzern bei der Bewirtschaftung beispielsweise auch hoheitliche Aufgaben (Einhaltung von mit dem Wald verbundenen gesetzlichen Vorgaben, wie beispielsweise die Bekämpfung von Waldschädlingen).
So schützt du unseren Wald
Der Wald in der Gemeinde Grasbrunn bietet Lebensraum, Erholung und saubere Luft. Er speichert CO₂, schützt Böden und bietet kühle Rückzugsorte. Damit der Wald und die Tierwelt gesund bleiben, ist unsere Aufmerksamkeit und Rücksicht nötig:
- Müll, auch Obstschalen, mitnehmen
- Auf Wegen bleiben, um Pflanzen und Tiere zu schützen
- Hunde unter Kontrolle halten, um Rücksicht auf Wildtiere zu nehmen
- Kein Feuer, denn es besteht immer eine hohe Waldbrandgefahr
- Fremdpflanzen erkennen
Neophyten sind nicht‑heimische Pflanzen, die heimische Arten verdrängen und zum Teil aus gesundheitlichen Gründen für den Menschen gefährlich sein können.
Typische Beispiele: Drüsiges Springkraut, Japanischer Knöterich, Riesenbärenklau.
