Verengte Straßen blockieren Verkehr

Stau Auto

Immer wieder fällt auf, dass die Fahrzeuge der Müllabfuhr nur schwer durch einige Straßen im Gemeindegebiet kommen. Privatfahrzeuge blockieren die Straßen, obwohl meist bessere Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Doch Garagen und Carports werden teilweise zweckentfremdet, was dazu führt, dass Besitzer ihre Autos auf den Straßen parken.

 

Aktuell melden sich immer wieder Bürger, da in unseren Gemeindeteilen unnötige Staus hinter Entsorgungsfahrzeugen entstehen. Diese kommen nur sehr schwer durch enge, zugeparkte Straßen. Ein Aufruf an alle Bürger der Gemeindeteile Grasbrunns: Wir bitten um ein gesellschaftliches Miteinander. Bitte parken Sie Ihre Autos in den dafür vorgesehenen Bereichen wie Garage, Stellplatz oder Carport. Dadurch werden die meist schmalen Straßen nicht unnötig blockiert.

 

Bußgelder bei Zweckentfremdung der Garagen

Grundsätzlich besteht keine Verpflichtung sein Fahrzeug in seiner Garage zu parken. Man kann sein Fahrzeug auch im öffentlichen Straßenverkehrsraum abstellen, solange hierbei nicht gegen die allgemeinen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung verstoßen wird.

 

Eine Garage ist für die Lagerung von Autozubehör und das Abstellen des Autos vorgesehen. Dementsprechend sollte eine Garage weder als Werkstatt noch für andere Hobbies oder als Lagerfläche zweckentfremdet werden. In der Garagen- Stellplatzverordnung (GaStellV) und der gemeindlichen Stellplatzsatzung sind Vorschriften zum Bau und zum Betrieb von Garagen festgehalten, um Sicherheit und Schutz zu gewährleisten. Nicht zuletzt sollen somit öffentliche Straßen entlastet werden.

 

Kontrollen bei der Garagennutzung sind in der Regel eher selten, können aber bei Verstoß gegen die Garagenverordnung ein Bußgeld nach sich ziehen. Bitte berücksichtigen Sie dennoch, dass im Notfall Rettungskräfte und Einsatzfahrzeuge wie Feuerwehr oder Notrufwagen durch Fahrzeuge behindert werden, die auf der Straße geparkt werden – obwohl es einen geeigneten Platz wie Garage oder Carport gib. Bitte denken Sie darüber nach.

 

11. August 2020

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