Energiespartipp im April

Umweltfreundlicher Frühjahrsputz

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Das Frühjahr ist die beste Zeit, um Haus und Wohnung gründlich auszumisten und zu putzen. Viele Putzmittel enthalten eine unüberschaubare Vielfalt von Chemikalien und Zusatzstoffen. Diese verbrauchen nicht nur bei der Herstellung Energie, sondern auch noch nach Gebrauch: Denn das Abwasser muss in den Klärwerken mit hohem Energieaufwand gereinigt werden.

 

Für die Umwelt und unsere Gesundheit können die Stoffe schädlich sein. Phosphonate, Konservierungsmittel, Duft- und Farbstoffe reichern sich in der Umwelt und in Organismen an und schädigen Gewässerorganismen.

 

Gut zu Haut und Umwelt
sind Putz-, Spül- und Reinigungsmittel in Bio-Qualität. Achten Sie auf ökologische Produkte, die ohne tierische und erdölbasierte Inhaltsstoffe auskommen, denn die sind klimafreundlicher und weniger schädlich für Ihre Gesundheit. Das EU Ecolabel und das Umweltzeichen Blauer Engel helfen bei der Wahl.

 

Je weniger, desto besser:
Das gilt sowohl für die Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln als auch für die Verpackung. Nachfüllpackungen, Verpackungen aus Recyclingkunststoffen, Konzentrate und Zapfstationen helfen, Verpackungsmüll zu reduzieren. Und nicht die Packungsgröße zählt, sondern die Ergiebigkeit.

 

Reinigungsmittel selber machen:
Was vor hundert Jahren für Sauberkeit gesorgt hat, nämlich Natron, Soda, Essigessenz, Zitronensäure und Kernseife, liegt wieder voll im Trend. Die Hausmittel machen nicht nur sauber, sie kommen auch mit weniger Verpackung aus und sind vergleichsweise günstig. In Büchern und auf Internetseiten findet man die einfachen Rezepte, um die wenigen Zutaten optimal einzusetzen, z. B. bei >> Utopia

 

Köpfchen statt Chemiekeule:
Einweichen, die richtigen Hausmittel wählen, und wenn es sein muss auch einfach mal schrubben oder Hilfsmittel wie eine Saugglocke zur Hand nehmen ist besser als aggressive Mittel einzusetzen. Denn die sind häufig ätzend und gesundheitsschädlich. Desinfektionsmittel sind im Haushalt eher schädlich, sie fördern Allergien und Resistenzen. Für angemessene Hygiene reichen ganz normale Putzmittel aus.

 

Damit Putztücher und Schwämme keine Keimschleudern werden

müssen sie häufig ausgetauscht werden. Wiederverwendbare Putztücher aus Baumwolle kann man ganz einfach in der Waschmaschine bei 60 Grad reinigen. Auch alte Leintücher, Geschirrhandtücher und T-Shirts eignen sich hervorragend als Putzlappen. Ein komplett natürlicher, kompostier- und sogar maschinenwaschbarer Ersatz für die typischen Kunstoffschwämme ist die Luffa-Gurke.

 

Bei allen Fragen zum Thema Energie steht Ihnen unser unabhängiges Expertenteam mit vielen, zum Großteil kostenlosen Beratungsangeboten gerne ratgebend zur Seite: Tel. 08092 3309030 oder 089 277808900, E-Mail an info@ea-ebe-m.de

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7. April 2021

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