Kreuzung „beim Forstwirt“ in Grasbrunn soll sicherer werden

Bauausschuss spricht sich für Umbau auf Kreiskosten aus.
750.000 Euro für die Sicherheit
„Es ist zwar bedauerlich, dass der Landkreis wieder einmal für den Staat in die Bresche springen muss, dennoch ist das Geld gut angelegt – in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, so Landrat Christoph Göbel

Wappen des Landkreises München

 

Immer wieder passieren schwere Unfälle an der Kreuzung der Staatsstraße 2027 und der Harthauser Straße im Höhenkirchner Forst auf Höhe des Gasthofs „Beim Forstwirt“. Trotzdem ist die Kreuzung nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft. Deshalb steht ein Umbau auch nicht auf der Agenda des Staatlichen Bauamts Freising, in deren Zuständigkeit der Knotenpunkt fällt.

 

Stefan Rinderer vom Staatlichen Bauamt erläuterte den Kreisräten in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Schulen am vergangenen Dienstag, dass es im Landkreis München insgesamt 37 als Unfallschwerpunkt eingestufte Bereiche gäbe. Die begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen müssten daher zunächst dort eingesetzt werden. Generell stünde das Staatliche Bauamt einem Umbau der Kreuzung jedoch positiv gegenüber, sofern der Landkreis die Kosten übernähme.

 

750.000 Euro für die Sicherheit

 

Auch wenn die Nachricht von den Kreispolitikern nur mit mäßiger Begeisterung aufgenommen wurde, beschlossen sie am Ende einstimmig, den Ausbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr auf eigene Kosten weiterzuverfolgen. In die Planungen einbezogen wird auch der vorhandene Geh- und Radweg. Für Fußgänger und Radfahrer sollen entsprechende Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Auch eine barrierefreie Haltemöglichkeit für den öffentlichen Verkehr ist Bestandteil der Planung. Allein für die Baukosten des Umbaus kalkuliert die Landkreisverwaltung Kosten in Höhe von 750.000 Euro brutto.

 

„Es ist zwar bedauerlich, dass der Landkreis wieder einmal für den Staat in die Bresche springen muss, dennoch ist das Geld gut angelegt – in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, so Landrat Christoph Göbel

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