Hilfskontingent - Kroatien: Erster Auslandseinsatz für Grasbrunner Feuerwehr

Feuerwehr nach Kroatien

Nach dem schweren Erdbeben in Kroatien am Ende des vergangenen Jahres, gab es eine überwältigende Resonanz an Hilfsbereitschaft der Bayerischen Feuerwehren. So wurde von den Feuerwehren Einsatzkleidung, tragbare Leitern, Stromerzeuger und vieles mehr gesammelt um in Kroatien zu helfen.

Auch im Landkreis München ist die Hilfsbereitschaft groß, so wurde das gesammelte Material aus den verschiedenen Feuerwehren des Landkreises am Freitag den 08. Januar bei der zentralen Sammelstelle der Feuerwehr Rosenheim abgegeben.

Nach weiterem Verpacken und Beladen machte sich am letzten Sonntag den 10. Januar unser Gerätewagen 1/56/1, welcher unter anderem dem Katastrophenschutz Bayern dient, auf den Weg nach Rosenheim als Teil des Transportkonvois. 

Am Montag, den 11. Januar, startete dann ein umfassender Transportkonvoi nach Kroatien. So konnte gestern das gesammelte Material ausgeladen werden und an die Feuerwehrschule, die Berufsfeuerwehr und an das Kathastrophenschutzzentrum aus Zagreb übergeben werden.

Nach der Übernachtung in der Feuerwehrschule von Zagreb, ging es für das gesamte Kontingent einmal quer, im Berufsverkehr, durch Zagreb zur dortigen Berufsfeuerwehr. Dort wurden die Fahrzeuge zuerst einmal abgestellt und das Kontingent wurde zur Erkundung des Erdbebengebietes und Prüfung evtl. weiterer Hilfsmöglichkeiten, mit kroatischen Mannschaftsbussen, dorthin transportiert. Nach Rückkehr an der Wache der Berufsfeuerwehr Zagreb, wurde die Rückfahrt in Richtung Heimat angetreten. So konnte das Kontingent am Dienstag in der Nacht auf Mittwoch wieder heile in Deutschland eintreffen.

Dies war der erste Auslandseinsatz der Feuerwehr Grasbrunn, welcher nur aufgrund der Hochwasser-Gerätewägen des LFV Bayern möglich war. Nur deswegen konnte so schnell und unbürokratisch geholfen werden, das wäre sonst in der Kürze der Zeit und in Kombination mit der Covid-19-Pandemie nicht möglich gewesen. So sahen auch einige Kritiker dieser Fahrzeuge, dass es durchaus sinnvoll ist, solche Fahrzeuge bei den Feuerwehren in Bayern zu stationieren.

Die Grasbrunner Feuerwehr bedankt sich bei allen Feuerwehren für die Unterstützung.

 

19. Januar 2021

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