Gemeindebürger produzieren weniger Müll

Nach der Abfallbilanz des Landkreises München hat jeder Gemeindebürger in Grasbrunn im vergangenen Jahr durchschnittlich 469,06 kg Siedlungsabfall erzeugt, der Landkreisdurchschnitt im Vorjahr lag bei 478,99 kg.

Mülltonne schwarz

 

Restmüll wird verbrannt, Bioabfall in Kirchstockach vergärt

Der Anteil an Restmüll, der in der Müllverbrennungsanlage München-Nord verbrannt wird, betrug im Jahr 2017 für jeden Gemeindebürger 83,5 kg, was insgesamt 560 Tonnen entspricht. Hier lag der Landkreisdurchschnitt bei 142,74 kg. Die Vorjahresmenge lag bei 81,1 kg pro Einwohner. Hierfür fielen reine Entsorgungskosten in Höhe von rund 66.000 € an. Beim Biomüll sank die Menge um 2,2 kg pro Einwohner auf 111,4 kg, bei den Gartenabfällen von 51,6 kg in 2016 auf 49,7 kg in 2017. Die Entsorgungskosten hierfür lagen bei rund 68.000 €. Hinzu kommen Transportkosten für die Rest- und Biomüllentsorgung in Höhe von 166.000 €.

 

Sammelmenge für Altglas deutlich gesunken

Beim Altglas sank die Sammelmenge von 30,4 kg pro Einwohner auf 27,7 kg pro Einwohner in 2017. Beim Elektronikschrott ist die Sammelmenge von 7,9 kg pro Einwohner in 2016 auf 8,32 kg pro Einwohner in 2017 gestiegen. Die gesetzlich vorgeschriebene Sammelquote von 4 kg Altgeräte pro Einwohner im Jahr wurde wieder übertroffen.

 

Mengen im Altpapier stark rückläufig – knapp 50 % weniger!

Waren es im Jahr 2010 noch knapp 500 Tonnen Altpapier, so sammelten die Grasbrunner Gemeindebürger im Jahr 2017 nur noch rund 260 Tonnen Altpapier, dies entspricht einer Sammelmenge von 46,2 kg pro Einwohner. Der Landkreisdurchschnitt lag hier bei 82,97 kg.

 

Die Gemeinde Grasbrunn plante deshalb die Einführung einer Altpapiertonne:

„Die blaue Tonne“

Im gesamten Gemeindegebiet wurde zu Beginn des Jahres die bestehende Altpapiersammlung um eine Altpapiertonne erweitert. Das heißt, dass das gesamte im Haushalt anfallende Altpapier nicht mehr nur bei den Umweltinseln (Altpapiercontainerstellen in der Gemeinde) und durch die Pfadfinder gesammelt wird, sondern - wie auch der Rest- und Biomüll - bei jedem Haus. Aussagekräftige Zahlen gibt es hierzu im nächsten Jahr.

 

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