Johanniter-Hausnotruf

Der Johanniter-Hausnotruf

Bis ins hohe Alter ein aktives und selbstständiges Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung führen, das wünschen sich die meisten Menschen. Ein Hausnotruf kann dabei unterstützen. Er stellt auf Knopfdruck eine Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale her, die bei Bedarf Hilfe koordiniert.

Mit einer Schlüsselhinterlegung bei den Johannitern kann der Hausnotruf um eine besondere Funktion erweitert werden: Die Tagestaste. Zweimal am Tag bestätigt man damit über einen Knopfdruck, dass es einem gut gehe. Bleibt der Knopfdruck aus, rufen die Johanniter an und erkundigen sich nach dem Befinden. „Wenn die Taste nicht gedrückt wird und niemand ans Telefon geht, schicken wir medizinisch ausgebildetes Personal vorbei, um nach dem Rechten zu sehen“, erklärt Regina Bamgratz, Leiterin der Notrufdienste in der Region (Stand Juli 2023).

Für eine bessere Selbsteinschätzung, wann ein Hausnotruf sinnvoll sein kann, rät Regina Bamgratz zur Beantwortung folgender Fragen:

  • Lebe ich allein in meiner Wohnung und fühle mich unsicher?
  • Habe ich Schwierigkeiten beim Gehen, z.B. durch eine dauerhafte oder zeitweilige körperliche Einschränkung, durch Schwindel, Schwäche oder durch Gleichgewichtsstörungen?
  • Leide ich an einer chronischen Krankheit, die mich im Alltag einschränkt oder unsicher werden lässt, z.B. Epilepsie, Asthma, Diabetes mellitus oder Multiple Sklerose?
  • Hatte ich bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt?
  • Bin ich in meiner Wohnung schon einmal gestürzt?

Werden einige der aufgeführten Fragen mit „Ja“ beantwortet, macht es Sinn, über einen Hausnotruf nachzudenken.

Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit ist eine volle Kostenübernahme für die Basisleitung möglich. Der Hausnotruf ist auch als Pflegehilfsmittel anerkannt und stellt eine haushaltsnahe Dienstleistung dar. So können die Kosten teilweise von der Steuer abgesetzt werden.

Weitere Informationen gibt es unter der Servicenummer 0800 0191414 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/hausnotruf