Energiespartipp im Juli: Anpassung an den Klimawandel


Die Folgen sind vielfältig und haben Einfluss auf unser Wohnen, Arbeiten und unsere Gesundheit. Wenn Sie sich und Ihr Umfeld rechtzeitig und aktiv an den Klimawandel anpassen, können Sie gravierende Schäden jedoch gut mindern. Lesen Sie, in welchen Aktionsfeldern Sie ganz persönlich etwas tun können.

1. Rund ums Haus
Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihr Haus vor den Auswirkungen von Extremwetterereignissen wie Hitze und Starkregen schützen können. Eine gute Dämmung ist dabei unerlässlich, denn nur diese schützt Sie vor steigenden Temperaturen. Eine gute Alternative ist eine leistungsfähige Fassadenbegrünung. Diese wirkt nicht nur als natürliche Klimaanlage, sondern schützt auch vor Lärm und starkem Aufheizen. Bei Starkregen kann das Grün zudem Wasser speichern und zeitverzögert abfließen lassen. Lassen Sie sich beraten, welche energetische Sanierungen für Sie und Ihr Haus sinnvoll sind und wo es Förderungen gibt.

2. Garten, Naturschutz und Biodiversität
Überschwemmungen durch langanhaltenden Regen können starke Schäden anrichten und ganze Siedlungen verwüsten. Um die Folgen von Starkregen abzumildern, empfehlen wir Ihnen, möglichst viele Flächen auf ihrem Grundstück unversiegelt und begrünt zu halten. Das können Sie durch offen gepflasterte Wegeflächen oder auch einen bepflanzten Vorgarten erreichen. Natürliche, versickerungs- und damit verdunstungsaktive Flächen zur Reduzierung der Überwärmung schützen Ihre Umgebung und tragen dazu bei, die Schäden des Klimawandels zu minimieren und diesen nicht weiter zu verstärken.

3. Wasserversorgung
Gehen Sie bewusst und sorgsam mit Wasser um. Es handelt sich um eine kostbare Ressource. Gerade bei Verbrauchergeräten sollten Sie effiziente Geräte nutzen, die mit Wassersparprogrammen ausgestattet sind. Denken Sie zudem über Regenwassersysteme nach. Gerade im Gartenbereich können Sie so leicht Wasser sparen. Aber auch im häuslichen Bereich gibt es bereits viele Möglichkeiten Regenwasser einzusetzen. Überall dort, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist: Bei der Toilettenspülung, beim Wäsche waschen oder beim Putzen.

4. Gesundheit
Hitzevorsorge ist bereits in vielen Städten und Gemeinden ein Thema. Aber auch privat kann man etwas tun. Passen Sie Ihre Verhaltensweisen an, indem Sie bei großer Hitzeentwicklung ausreichend trinken und Getränkereserven bei sich tragen. Setzen Sie zudem auf leichte Kleidung, leichte Kost und Nahrungsmittel mit hohem Wassergehalt. Suchen oder schaffen Sie sich eine möglichst kühle Umgebung und halten Sie sich an möglichst schattigen, eventuell gekühlten Orten auf. Für extrem heiße Tage sollten Sie, vor allem wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, einen Vorsorgeplan entwickeln. Informieren Sie sich schon vorher, wo sich Ausweichräume befinden. Speichern Sie sich zudem Telefonnummern ab, die Ihnen im Akutfall weiterhelfen.

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