Antrag auf Errichtung einer Kreisverkehrsanlage an der Kreuzung Staatsstraße St2079 und Kreisstraße M25 am Forstwirt in Harthaus

Brief an den Landrat:
Bürgermeister Klaus Korneder und Otto Bußjäger (ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Grasbrunn, stellvertretender Landrat und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr) sind sich beide der Gefahrenstelle an der Forstwirt-Kreuzung in Harthausen sehr gegenwärtig. Die beiden Kreisräte sind daher an einer zukunftsorientierten und sicheren Lösung sehr interessiert.

Forstwirt-Kreuzung

Foto (privat)

 

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen an dieser Kreuzung. Zuletzt krachte es dort Anfang Oktober, es gab zwei Verletzte. Feuerwehr und Gemeindevertreter fordern schon lange, an dieser Kreuzung der Staatsstraße mit der Kreisstraße M 25 einen Kreisverkehr einzurichten und die gefährliche Verkehrssituation damit zu entschärfen. Korneder und Bußjäger stellten deshalb Mitte November einen gemeinsamen Antrag an Landrat Christoph Göbel. Darin forderten sie die Kreisgremien auf, die Planung und den Bau eines Verkehrskreisels an besagter Stelle zu beschließen.

 

Als Beleg für die Notwendigkeit eines Kreisverkehrs legten sie ihrem Antrag die Einsatzstatistik der Freiwilligen Feuerwehren bei sowie das Ergebnis einer Ortsbegehung mit der Polizei. Allein in diesem Jahr musste die Feuerwehr Harthausen zu sechs Unfällen an der Kreuzung ausrücken. Grund für die Unfallhäufung in diesem Bereich sind zum einen die hohen gefahrenen Geschwindigkeiten, zum anderen die Unübersichtlichkeit der Kreuzung. Vor allem auch Lastwagenfahrer nutzen die Staatsstraße, was insbesondere im Kreuzungsbereich für zusätzliches Gefahrenpotenzial sorgt. Hinzu kommt, dass der Bau des Radwegs zwischen Siegertsbrunn und Harthausen inzwischen abgeschlossen ist und der nächste Radweg zwischen Putzbrunn und Glonn geplant wird. Es muss daher auch für Radfahrer sichergestellt sein, dass sie die Straße gefahrenlos überqueren können. Eine Kreisellösung ist nach Überzeugung von Korneder und Bußjäger die sinnvollste und effektivste Möglichkeit. Die notwendigen Planungskosten sind im Haushalt 2019 vorzusehen sowie die Baukosten im Haushalt 2020/2021 darzustellen.

 

 

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