Gemeinde Grasbrunn - Eine Ansiedlung auf geschichtlichem Boden.

Luftaufnahme von Grasbrunn

Unsere Gemeinde Grasbrunn, eine Ansiedlung auf der Münchner Schotterebene, schaut auf eine bedeutende geschichtlich geprägte Vergangenheit zurück. Nachweislich kann unser Ortsteil Harthausen und die Schwaige Möschenfeld auf 1190 Jahre, der Weiler Keferloh und der Ortsteil Grasbrunn auf rund 1000 Jahre Geschichte zurückblicken. Auch sind vorgeschichtliche Hügelgräber nachzuweisen, die aber in jüngerer Zeit leider verloren gingen. Frühe Wege wie der St. Emmeramsweg oder der Land-/Floßweg querten unsere Ansiedlungen.

Harthausen 

Aus den bajuwarischen Besiedlungsphasen lassen sich Tradierungen von 814 erstmals in Harthausen urkundlich nachweisen. Aus dem Dienstmannengeschlecht des Freisinger Bischofs in Harthausen entstammt nachweislich der Bischof Adalbert, von 1158 bis 1183 Bischof in Freising, also der Nachfolgebischof von Otto.

 Brunnen

Die Schwaige Möschenfeld, erstmals 819 genannt, folgte in seiner Vergangenheit immer wieder dem Zug der Zeit. So zeigen die Urkunden eine frühe Eigenkirche, eine gotische, eine spätgotische Kirche, und heute, die Barockkirche St. Ottilie aus dem Jahr 1640. Die Schwaige Möschenfeld war ab dem 15. Jh. ein Gut des Grafen Wittelsbach. Im Lehen wurde Möschenfeld durch das Kloster Ebersberg verwaltet. Mit dem Erscheinen der Jesuiten in Bayern wurde Möschenfeld diesem Orden übereignet.

 

Zeigen uns historische Urkunden das Bestehen unserer Ansiedlung nachweislich auf, blicken wir im Weiler Keferloh auf ein weitgehendes Original-Denkmal aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche St. Aegidius wurde durch den Abt Heinrich des Klosters Schäftlarn gebaut und am 1. September 1173 durch den Freisinger Bischof Adalbert geweiht. Der heutige Bau ist nachweislich noch weitgehend der gleiche aus dem 12. Jahrhundert. Darüber hinaus zeigt das Kircheninnere Fresken ebenfalls aus dieser Erbauerzeit.

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